Montag, 2. Juli 2012

Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher, welcher spart mehr Energie?

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Zwei Arten der Warmwasserbereitung werden unterschieden, der Warmwasser-Vorratsspeicher (Boiler) und der Durchlauferhitzer. Der Warmwasser- Vorratsspeicher wird an eine Heizungsanlage angeschlossen und von dieser mit Wärme versorgt. Sein Vorteil, es wird ständig eine größere Menge an Warmwasser bereitgehalten. Der Durchlauferhitzer. Er erhitzt das Wasser beim Durchfluss. Durchlauferhitzer können entweder mit elektrischem Strom, betrieben werden, wegen der hohen Leistung meist Dreiphasen-Drehstrom, oder auch mit Gas. Gasbefeuerte Durchlauferhitzer benötigen, einen Schornstein, genau wie Heizungsanlagen. Hier ist eine regelmäßige Schornsteinreinigung und Emissionsmessung durch den Schornsteinfeger notwendig, da er, wie alle Heizungsanlagen, der Feuerstättenverordnung unterliegt. Das gilt für alle Heizungsanlagen die mit Öl, Gas, oder festen Brennstoffen betrieben werden.
 Welche der beiden Arten der Warmwasserbereitung nun mehr Energie spart,  hängt in erster Linie vom Warmwasserbedarf ab.  Werden größere Mengen Warmwassers benötigt, z.B. in einem Mehrfamilien- oder Mietshaus mit mehreren Mietparteien, so ist eine Zentrale Warmwasserversorgung mit einem Boiler die sinnvollere Wahl, da ein Durchlauferhitzer nur kleinere Mengen Wassers auf einmal erhitzen kann und in der Regel nicht die Heizleistung hat, die für große Wassermengen benötigt wird. Für ein Einfamilienhaus, oder eine Wohnung, wo nur geringe Warmwassermengen benötigt werden, ist ein Durchlauferhitzer die bessere Wahl. Er hat erstens den Vorteil, dass er meist nah an der Entnahmestelle sitzt, der Weg des Warmwassers nicht so lang ist, und erwärmt nur so viel Wasser, wie auch tatsächlich gebraucht wird. Moderne Durchlauferhitzer regulieren sogar die genaue  Wassertemperatur, so dass die Zumischung von Kaltwasser entfallen kann, auch dadurch spart man Energie. Am besten lässt man sich von einem Fachmann beraten. Er kann anhand der Anzahl Personen, die im Haus wohnen, genau berechnen, wie viel Warmwasser pro Tag benötigt wird und damit auch den erforderlichen Energiebedarf. Mit diesen Informationen kann er entscheiden, ob ein Warmwasserspeicher, oder ein Durchlauferhitzer mehr Energie und damit Kosten spart.

Hinweis:

Für gasbefeuerte Durchlauferhitzer braucht man einen Schornsteinanschluss, für elektrische Durchlauferhitzer einen Dreiphasen-Drehstromanschluss.
Ferner einen Kaltwasseranschluss für den Durchlauferhitzer, sowie die erforderlichen Leitungen zu den Entnahmestellen, wie Waschbecken, Spüle, Dusche. Empfehlenswert ist natürlich eine regelmäßige Kontrolle des Energieverbrauchs.

Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, und Brände zu verhindern, Heizungsanlagen und Warmwasserbereiter regelmäßig vom Fachmann warten lassen. Nie Warmwasser ungenutzt laufen lassen, z.B. beim Zähneputzen, sondern grundsätzlich abstellen, wenn man es nicht braucht.
Sonst wird nämlich jeder Durchlauferhitzer zum Energieverschwender.
Duschen spart grundsätzlich mehr Warmwasser als Baden, denn bei einer Badewannenfüllung gehen schnell mal 100 Liter Warmwasser drauf.

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