| Nach dem Desaster im Atomkraftwerk Fukushima in Japan vor genau einem Jahr ist das Thema Erneuerbare Energien aktueller denn je. Dabei ist die Nutzung von Energien, die die Natur bereitstellt, keineswegs neu. Schin unsere Vorfahren nutzten Wasser- und Windkraft z.B zum Mahlen von Getreide, in den Niederlanden auch zum Entwässern der Marschen. Geheizt wurde mit Biomasse wie Holz, Stroh und Rinderdung. Der technische Fortschritt im 19. und 20. Jahrhundert führte dann allerdings zur vermehrten Nutzung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Kohle, Erdgas, weil man sich der Begrenztheit dieser Ressourcen und der schlechten Umweltverträglichkeit durch die Verbrennung nicht bewusst war. Als man das erkannte, so ab der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, kam man auf weitaus schlimmeres, der Atomkraft. Auch hier war man sich der Gefahr, die davon ausgeht, anfangs nicht bewusst, obwohl schon damals führende Wissenschaftler vor der Atomenergie gewarnt hatten. Hätte man damals schon auf erneuerbare Energien gesetzt, und zwar weltweit, hätte es solche Reaktorkatastrophen wie 1986 in Tschernobyl und 2011 in Fukushima wohl nie gegeben. Spätestens der letztere hat (hoffentlich) wohl allen Energiekonzernen die Augen geöffnet. Zumindest in Deutschland sollen alle Kernkraftwerke auf absehbare Zeit vom Netz gehen. |
Was sind eigendlich erneuerbare Energien? Genaugenommen die Gewinnung von Energien aus Naturkräften wie Wind und Sonne, oder aus Naturprodukten, die während des Wachstums Sonnenenergie in Form von Zucker und Stärke gespeichert haben, die bei der Vergärung in Kohlenwasserstoffe verwandelt werden, bei deren Verbrennung wird die Energie wieder freigesetzt und kann in Elektrizität umgewandelt werden.
Zu den erneuerbaren Energien gehören: Sonnenenergie, Wasserkraft, Windkraft, Biogas, Erdwärme.
Diese wollen wir im einzelnen näher betrachten.
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