Dienstag, 6. März 2012

Solarenergie


Bei Sonnenendergie unterscheidet man zwei Arten der Nutzung. 1. Solarthermale Anlagen. Hier wird die Infrarotstrahlung des Sonnenlichts direkt zur Erwärmung von z.B. Brauchwasser verwendet. 2. Photovoltaikanlagen. Bei diesen wird das Sonnenlicht mittels Paneelen aus Siliziumkristallen direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Die Funktionsweise beider wollen wir uns näher betrachten.
Die Module der Solarthermischen Anlagen bestehen aus langen Glasröhren, in denen sich Wärmekollektoren aus schwarz eingefärbten Metallblech befinden, durch die eine Spezialflüssigkeit geleitet wird, welche die Wärme aufnimmt und über Wärmetauscher direkt an das Wasser abgibt. Damit möglichst wenig Wärme verloren geht, befindet sich in den Glasröhren mit den eigentlichen Sonnenkollektoren ein Vakuum. Vor allem im Sommer eine gute Ergänzung zur herkömmlichen Warmwasserbereitung, die auf lange Sicht enorm viel Energiekosten sparen hilft, selbst in unseren Breiten.
Bei Photovoltaikanlagen nutzt man die Eigenschaft von Siliziumkristallen, eine elektrische Spannung zu erzeugen, wenn sie dem Licht ausgesetzt werden. Diese Technik wurde zuerst in der Raumfahrt eingesetzt, wo es gar keine andere Alternative dafür gab, wenn Satelliten und Raumstationen über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg zuverlässig mit elektrischem Strom versorgt werden mußten. Sonnenlicht steht ja bekanntlich im Weltraum uneingeschränkt zur Verfügung.
Doch auch auf der Erde lohnt sich die Nutzung, selbst in unseren Breiten, ja sogar bei bedecktem Himmel. Allein die diffuse Tageshelle reicht schon zur Stromerzeugung aus, am effizieentesten ist das natürlich bei direktem Sonnenlicht. Dabei entsteht übrigens Gleichstrom, im Gegensatz zu den Stromgeneratoren der Wasser- und Windkraftwerke. Der Gleichstrom aus den Photovoltaikanlagen muß dann über Wechselrichter und Spannungswandler unserem 230V, 50Hz Wechselstromnetz angepaßt werden, bevor er ins Netz eingespeist werden kann. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich so zumindest einiges an Stromkosten sparen. Das wird vermehrt auch von den Kommunen in öffentlichen Gebäuden wie z.B. Schulen genutzt, um diese kostensparend mit Elektrizität zu versorgen.
Eine Photovoltaikanlage auf einem Schulgebäude
Eine Photovoltaikanlage auf einem Schulgebäude



Besonders hilfreich sind Photovoltaikanlagen vor allem dort, wo ohnehin Gleichstrom benötigt wird, man denke nur an die verschiedenartigsten Solarleuchten für Camping und Garten, die es in allen möglichen Varianten in Baumärkten zu kaufen gibt. Und auch viele Geräte für Unterhaltungselektronik wie z.B. Flachbildfernseher brauchen oft 12V Gleichstrom, was normalerweise über ein Netzgerät geschieht. Man könnte mit einer 12V Photovoltaikanlage einen hochkapazitiven Akku laden und damit dann direkt den Fernseher betreiben. Mehr Infos über Solartechnik finden Sie auf folgender Seite: http://kelly-team.de/solar/index.html glausen

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