| Windenergie zur Stromerzeugung ist die erneuerbare Energie, auf die mittlerweile auch die großen Stromkonzerne und die Regierung setzen, aber auch viele landwirtschaftliche Betriebe stellen auf ihren Flächen Windkraftanlagen auf, um den Strom dann in das öffentliche Netz einzuspeisen und damit zusätzlich Geld zu verdienen (Windmüllerei). |
Ein weiterer Vorteil von Windkraftanlagen besteht darin, dass hier dieselbe Stromart erzeugt wird, wie sie für das Stromnetz benötigt wird, nämlich 3 Phasen Drehstrom, 50Hz. Aerodynamisch geformte Flügel, meist sind es drei, werden durch den Wind in Drehung versetzt und treiben über eine Achse einen Drehstromgenerator an, der etwa eine Spannung von 650V erzeugt, die für den weiteren Transport per Fernleitung auf die dafür erforderliche Spannung hochtransformiert wird, sie reicht, je nach Leitung, in die sie eingespeist wird, von 20KV bis 400KV. Erst am Ende der Fernleitung, wird sie dann wieder stufenweise bis auf 400V Drehstrom bzw. 230V Wechselstrom am Hausanschluß heruntertransformiert.
In Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland definitiv auf absehbare Zeit aus der kernenergie aussteigen und alle Atomkraftwerke abschalten will (soweit bekannt, als einzige Nation), wird der Ausbau der Windenergienutzung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch gewaltig zunehmen. Zumal der Bau (und auch der Export) von Windkraftanlagen und deren Wartung auch noch Arbeitsplätze sichert. Hier schlägt man quasi zwei Fliegen mit eine Klappe. Und das ist doch wirklich ein guter und vernünftiger Grund, sich für den Ausbau von erneuerbaren Energien einzusetzen.
glausen
Eine moderne Windkraftanlage auf den Ländereien landwirtschaftlichen Betriebes.
Im Vordergrund die Freileitung, in die der erzeugte Strom eingespeist wird.

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